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Historik von Javea

Geschichte Jávea-Xàbia, besitzt eine reiche Geschichte, möglicherweise aufgrund seiner besonderen Lage an der Küste. Die exakte Lokalisierung dieser Stadt, das Klima, zusammen mit dem Reichtum des Tals begünstigte, dass viele Siedler und Invasoren entschieden, sich an diesem Ort niederzulassen. Die wichtigsten und bedeutendsten Abschnitte für die Geschichte von Jávea-Xàbia sind möglicherweise die Romanisierung und die moslemische Epoche. Im Laufe der Geschichte von Jávea unterscheidet man sieben Schlüsselphasen: • Prähistorie • Iberische Epoche • Römische Epoche • Westgotische Epoche • Islamische Epoche • Mittelalter • Neuzeit • Zeitgenössisches Zeitalter Prähistorie.

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Die ältesten Zeugnisse menschlicher Aktivität im Bezirk von Jávea wurden an der Fundstätte der Höhle von Montgó entdeckt, von wo einige Materialien der späten Altsteinzeit stammen, die auf ungefähr 16.000 Jahre vor unserem Zeitalter zurückgehen. Zwischen der späten Altsteinzeit und der Jungsteinzeit befinden sich die wenigen Überreste einer möglichen Siedlung des Epipaläolithikums unter freiem Himmel, die im Cabo de la Nao gefunden wurde. Im fünften Jahrtausend vor unserem Zeitalter finden wir die ersten Zeugnisse der ältesten Kulturen der Jungsteinzeit, eine durch das Erscheinen der Keramik und der ersten Bekundungen der Agrikultur und Domestizierung der Tiere gekennzeichnete Phase. Dieser Zeitraum erscheint gut repräsentiert in der Höhle von Montgó. In der Bronzezeit liegt die kleine Fundstätte des Cap Prim, eine Schlüsselsiedlung, wo eine wichtige metallurgische Aktivität der Bronze registriert ist, welche durch das Erscheinen von Schlacken, Gussformen, usw. dargelegt wurde. Iberische Epoche.

Es gibt nur wenige Informationen über die Fundstätte aus der iberischen Epoche im Bezirk von Jávea, und fast alle entsprechen zufälligen Entdeckungen, wie dies auch bei den wenigen Überresten von Els Tossalets und El Rebaldí und dem umfangreichen, aber sehr viel späteren Keramikkomplex (2. Jahrhundert v. Chr.) der Fall ist, der in der Nähe der Carrer Teular gefunden worden ist. Aus dieser Zeit jedoch stammt der notorischste archäologische Fund, der in diesen Ländern je entdeckt wurde, der "Tesoro Ibérico de Jávea" (Iberische Schatz von Jávea), eine Sammlung aus verschiedenen Gold- und Silberstücken. Er besteht aus einem aus Gold angefertigtem Diadem (von 37,2 cm Länge und 8,2 cm Breite und einem Gewicht von 1336 Gramm), das aus drei Platten oder Blättern gebildet wurde: Einer rechteckigen Platte in der Mitte und zwei dreieckigen und kleineren an jedem Ende. Dieses Stück, das als Kopfschmuck gedacht war, weist feine Dekorationen in Schlangenform, beziehungsweise gekrümmter Form dar, wobei es zweifellos das bedeutendste Juwel der Sammlung darstellt. Ebenfalls aus Gold sind folgende Stücke: Zwei Halsketten aus losem Geflecht und das Fragment eines anderen verflochtenen Kettchens, eine eiförmige Spange und eine Kette aus dichtem Geflecht.

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Bei den Silberstücken, die wesentlich einfacher verarbeitet worden sind (mit einem Gewicht von 240 Gramm) handelt es sich um folgende: Ein schlangenförmiges Armband, drei spiralförmige Bänder und sieben Fragmente sowie weitere Stücke. Der 1904 gefundene Iberische Schatz von Jávea-Xàbia befand sich in einem Keramikgefäß und wurde zufällig bei Feldarbeiten entlang des Posten von La Luca entdeckt, genau dort, wo sich heute der Golfclub befindet. Die Chronologie der Juwelensammlung lässt sich auf das III. bis II. Jahrhundert vor unserem Zeitalter zurückführen Römische Epoche Mit dem Zweiten Punischen Krieg (219-201 v. u. Z.) beginnt die Eroberung der iberischen Halbinsel durch Rom. Auf diese Weise wurde die „Romanisierung“ begonnen, einem Prozess der kulturellen Anpassung, der die einheimische Gesellschaft in eine neue Gesellschaft umformte, die durch die selben Parameter von Rom geleitet wurde: die selben Gesetze, Moden. In dieser Epoche vervielfältigen sich die “Villen” (unter diesem Namen sind die nicht urbanen Siedlungen bekannt) über dem ganzen Bezirk von Jávea-Xàbia. Die meisten davon befanden sich in Pla und in Les Valls, im fruchtbaren Tal, das durch den Fluss Xaló oder Gorgos gebildet ist, einem Gebiet mit großen landwirtschaftlichen Möglichkeiten.

Die landwirtschaftliche Produktion ist die wesentliche wirtschaftliche Aktivität, die möglicherweise im Weinanbau zentriert ist (so wie das Bestehen der Werkstätten zur Produktion von Winzeramphoren darzulegen scheint, in denen der Wein für seinen Export abgefüllt wurde.) Am Meer finden wir drei neue Fundstätte aus der römischen Epoche: die Duana, die Punta del Arenal-Montañar und die Insel von Portitxol. In diesen Siedlungen waren es, im Gegensatz zu den "Villen“, die geschäftlichen und verarbeitenden Aktivitäten, die zweifellos wichtiger als die Landwirtschaft waren. Die Bekannteste unter ihnen ist die Punta del Arenal, wo archäologische Ausgrabungen stattfanden, die wertvolle Informationen zur Aktivität der Pökelindustrie beitrugen, die dort durchgeführt wurde und von der noch immer einige große im Fels gehauene Depot-Fischteiche bewahrt werden, die mittels zwei Kanäle mit dem Meer verbinden; Flösse, die volkstümlich als "els Banys de la Reina" bekannt sind. Neben diesen Konstruktionen wurden weitere drei viereckige Depots gefunden, von denen die meisten die Wände durch einen undurchlässigen Mörtel verkleidet hatten. Auf diesen kleinen Flössen wurden die Fischeingeweide und andere seiner Teile mit reichlich Salz aufbewahrt.

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Auf diese Weise wurde eine von der Sonne katalysierte Gärung ausgelöst, deren Ergebnis der geschätzte “Garum” und/oder andere Fischsoßen war, die sofort in Amphoren abgefüllt und über das ganze Reich verteilt wurden. Wenige Meter von Punta del Arenal entfernt befindet sich die Nekropolis von Montañar- "Muntanyar", ein ausgedehntes Friedhofgebiet jener Fundstätte, das gekennzeichnet ist, da alle seine Gräber im Fels ausgegraben sind. Über die Wichtigkeit dieser Beisetzungsnekropolis darf gesagt werden, dass sich die Anzahl der Gräber, die enthalten waren, auf 900 beläuft. Die Chronologie dieser Fundstätte fällt mit Punta del Arenal zusammen, dass heißt, sie liegt zwischen kurz vor Wechsel des Zeitalters und dem 7. Jahrhundert unseres Zeitalters. Ebenso verbunden mit der Pökelindustrie haben wir die "Séquia de la Noria", einem großen im Fels ausgegrabenen Kanal, der das zweite Montañar durchläuft und das Meer mit der Salzsteppe verbindet, einem Gebiet, in dem sich einige alte Salinen befanden, die sich der für die Pökelindustrie notwendigen Salzproduktion widmeten. Westgotische Epoche Gemäß San Gregorio de Tours existierte zwischen Sagunto und Cartagena, in der westgotischen Epoche (letztes viertel Jahrhundert) ein Kloster namens San Martin. Dieser Schriftsteller, der im 6. Jahrhundert lebte und von daher ein Zeitgenosse der Ereignisse war, erzählt eine Episode, die sich an diesem Ort ereignete, als eine Gruppe Soldaten der Armee des Königs Leovigildo das Kloster überfielen.

Die Mönche waren auf die nächstgelegene Insel geflohen und ließen nur einen alten Abt zurück, dem übernatürliche Taten zugeschrieben werden. Von dieser Quelle an haben einige Schriftsteller diese Klostergründung in Jávea gelegt, so wie das Fortleben des Ortsnamen "Cap de Sant Martí" anzuzeigen scheint, wie auch die Anwesenheit der nahen Insel von Portitxol, dem Ort, wo sich, wenn man dieser Hypothese folgt, die Mönche versteckten. Jedoch ist zu erwähnen, dass man keine archäologische Gewissheit über dieses vermeintliche Kloster hat. Islamische Epoche Obwohl Jávea ab dem 8. Jahrhundert zusammen mit der restlichen iberischen Halbinsel von den neuen arabischen Herrschern abhängig waren, wurden keine archäologischen Überreste aus der ersten Zeit der moslemischen Eroberung gefunden. Erst im 10. Jahrhundert bestätigen islamische archäologische Materialien im Bezirk Jávea-Xábia deren Anwesenheit. Das älteste bekannte Zeugnis entspricht einem Fragment einer Grabinschrift, die aus dem Register von Cap Martí stammt, einem durch diese epigraphischen Überreste bekannten Nekropolisgebiet, aus dem eine weitere sehr viel spätere Grabinschrift, aus dem Jahre 1199 unseres Zeitalters, stammt.

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Aus dem 11. Jahrhundert scheinen einige Keramiküberreste zu sein, die in der Fundstätte von Rodat ausgegraben wurden. Während der beiden letzten Jahrhunderte islamischer Präsenz in diesen Ländern (12. – 13. Jahrhundert) erlebte die Anzahl der Siedlungen einen Aufstieg. Genau aus dieser Zeit stammen die Zitate von Edrisi (12. Jhd.) und Yaqut (13. Jhd.), moslemische Schriftsteller, die von einem Gebirge namens Qa un (dem heutigen Montgó) sowie von der Fruchtbarkeit dieser Böden, wo „Wein, Feigen- und Mandelbäume wachsen“, sprechen. Zur Zeit sind vierzehn islamische Fundstätten im Bezirk bekannt, dreizehn von ihnen aus dem 12. und 13. Jahrhundert: Höhle von Montgó, Höhle Tallada, La Vall, Punta del Arenal, Capsades, Rebaldí, Adsubia, Lluca, Rodat, usw.... Die größte Siedlungsdichte befindet sich jetzt im Süden von El Pla, auf der kleinen Hügelkette, die den Namen von Els Tossalets trägt. Mit der christlichen Eroberung von Denia im Mai 1224 endete auf radikaler Form dieser wichtige historische Abschnitt.

Die verbliebenen Zeugnisse sind jedoch noch heutzutage gut vorhanden und nicht nur durch die archäologischen Überreste; mit ihren gleichen Worten nennen wir noch immer viele Orte des Bezirks: l' Atzúvia, el Rafal, els Benimadrocs, usw..., und sogar der Name selbst von Xábia scheint von arabischer Etymologie zu sein. Mittelalter Carroz, der Herr von Rebollet und Eroberer des Küstengebietes, wurde von Jaime beauftragt, die jüngst eingegliederten Länder wieder zu bevölkern. Man weiß heute, dass dieser Wiederbevölkerungsprozess besonders während der ersten Jahre ein Misserfolg war. Erst nachdem die Revolten von Al-Azraq endeten, einem moslemischen Anführer, der den ganzen Landkreis unaufhörlich angegriffen hatte, erfolgte die Ankunft christlicher Siedler. Das Fehlen von moslemischen Überresten auf dem Gebiet des heutigen Xábia scheint seinen christlichen Ursprung anzuzeigen. Hier konzentrierten sich die letzten Ankömmlinge, während die Moslems ihren Lebensraum über das ganze Tal verstreut bewahrten. Das erste auf Jávea-Xábia hinweisende Dokument datiert das Jahr 1258. Demzufolge kaufte Carroz’ Neffe sechs Journale (spanisches Feldmaß) Land im Tal von Jávea. Doch erst mit Beginn des XIV. Jahrhunderts ist die Rede von einer konkreten Siedlung:

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Im Jahre 1301 befahl König Jaume II den Einwohnern Dénias den Umzug in die Burg (eine ummauerte Festung); gleichzeitig verbot er den Einwohnern von Jávea mit dem Bau des Turmes fortzufahren, sodass er alle Kräfte in Dénia konzentrieren konnte. Jávea-Xàbia ähnelte einem Aussiedlerhof, eingeschlossen im Bezirk von Dénia, von dem er auch in Verwaltung und Justiz abhing. 1304 wurde das Tal von sechs nordafrikanischen Schiffen eingenommen und verbrannt. Aus diesem Grund änderte Jaime II seine Meinung über die Festung von Jávea-Xábia, da die Notwendigkeit eines Schutzwalles im Bezirk bestand. 1306 waren die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen. Im Jahre 1308 schließlich befahl der König den Einwohnern des Aussiedlerhofes, mit den Bauarbeiten schnellstens abzuschließen, unter der Drohung, nach Dénia überführt zu werden. Die Entwicklung von Jávea bewirkte, dass die Siedler schon bald nach einer autonomen Gemeinde verlangten. Im März 1321 wurde sie beantragt und man erreichte, dass der König ihnen eine eigene untergeordnete Justiz verleih, wenn auch der von Dénia abhängig. Xàbia-Jávea verblieb nur wenig Zeit, Ort von königlicher Domäne zu sein. 1323 gab der Infant Pere de Ribagorça seinem Vater, dem König, die Stadt von Crevillente zurück und erhielt dafür Dénia und Jávea. Von nun an wurde ein Prozess eingeleitet, bei dem Pere de Ribagorça nach und nach zum Herr des gesamten Küstengebiets avancierte. Dies endete am Weihnachtstag des Jahres 1355, als König Pere "el Ceremonios" für seinen Cousin Alfons d'Aragó, Sohn von Pere, die Grafschaft Dénia errichtete.

Zwischen Dénia und Jávea kam es zu häufigen Streitereien hinsichtlich der Kompetenzen. Traditionell wurde 1396 als das Jahr angesehen, an dem Xàbia sein Gemeindegebiet erreicht hatte. Tatsächlich verfügte der Ort im Jahre 1403 über seine eigenen Ratsherren und insgesamt 204 Gerichtsbarkeiten mit der Verpflichtung, den sogenannten „morabatí“ zu zahlen. Nach dem Tod des II. Grafen von Dénia ging dessen Vermögen an Joan de Navarra über, Bruder und Nachfolger des Königs Alfons el Magnànim. Der neue Herr teilte die ehemalige Grafschaft entweder durch Spenden, oder Verkauf auf. Dénia und Xàbia-Jávea gingen im Jahre 1432 in Besitz der Rojas de Sandoval über. Die Familie bewahrte ihr Gebiet trotz der Versuche, beide Orte in das königliche Gebiet wieder einzugliedern, bis zum Ende des herrschaftlichen Regimes. Neuzeit Die Piraterie war eines der schwerwiegendsten Probleme, dem sich der Küstenort ausgesetzt sah. Es wurden große wirtschaftliche Anstrengungen für die Konstruktion von Festungen, Türmen und Burgen an der Küste unternommen.

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Die Gefahren der Piraten konnten zwischenzeitlich durch den Einsatz von vier Galeeren eingeschränkt werden, die der Graf von Lerma, Don Francisco de Sandoval, charterte. Besagte Galeeren (nach Vertreibung der Mauren) unternahmen außer der Bewachung der Küste zahlreiche Reisen, auf denen sie zum Islam bekehrte Personen in den Norden Afrikas brachten; etwa acht Tausend stammten dabei aus Jávea-Xàbia. Im Jahre 1612 verlieh König Felipe III von Kastilien und II von Valencia dem Ort Xàbia-Jávea den Titel der Stadt. Dies kam einer gewissen Anerkennung der Bedeutung dieses Ortes und seiner 1.800 Einwohner gleich, den Bewohnern der vierhundertfünfzig Häuser, die sich innerhalb der Festung befanden. Verstärkt wird diese Tatsache durch die Errichtung eines Franziskanerklosters im Jahre 1616. Die Franziskaner errichteten ihr Haus an einem Ort, der unter dem Namen La Plaçeta del Convent bekannt ist. Die angesehensten Familien von Xàbia-Jávea, wie die Bañuls (1944), Sapena, Bas (1640) und Trilles (1633), erhielten im XVII. Jahrhundert zahlreiche Privilegien des Rittertums und Adelstitel. Aus dieser Zeit stammen einige Gebäude im Stadtkern, und besonders repräsentativ ist beispielsweise das heutige Städtische Museum. Zur Zeit Carlos II wurde das Küstengebiet von unzähligen Mafiabanden heimgesucht, welche die Leute des Landkreises terrorisierten; viele von ihnen zogen sich aus dem verbrecherischen Leben zurück, als sie in den Dienst der Armee des Königs an der italienischen Halbinsel eintraten.

1681 gewährte der Marktgraf von Dénia Xàbia-Jávea das Recht, Transitgebühren, Jagdsteuer, Weidesteuer, usw. zu erheben, damit sich der Ort von den hohen Ausgaben zur Errichtung der Festung regenerieren konnte. Aufgrund der 1687 bestehenden Bedeutung des Handels und der Möglichkeiten, zu expandieren, wurde der Bau einer Mole an der Küste von Xábia begonnen; ein Versuch, der durch die Macht der Vizekönige vereitelt wurde, obwohl die Waren ein- und ausgeschifft werden konnten. Während des 17. Jahrhunderts kam es zu erheblichen Streitprozessen mit der Nachbarstadt Dénia um die jeweiligen Gemeindegrenzen. Aus einem vorteilhaften Urteil ging die Eingliederung des Tals San Bartolomé durch die Stadt Jávea-Xábia hervor, während Jesús Pobre weiterhin unter der Verwaltung von Dénia stand. En 1.681 el marqués de Dénia concedió a Xàbia-Jávea el derecho de poder exigir impuestos de peaje, caza, herbaje, etc..., para que el lugar se reintegrará de los gastos realizados en la fortificación del lugar. Dada la importancia del comercio y las posibilidades de expansión que tenían en 1687 se comenzó a fabricar un muelle en la costa de Xàbia, intento que fue abortado por las autoridades virreinales, aunque se podía embarcar y desembarcar mercaderías. Durante el siglo XVII se mantuvo importantes litigios con la vecina Dénia por disputas de los respectivos términos municipales. De resultas de una sentencia favorable, Jávea-Xàbia incorporó el valle de San Bartolomé, mientras que Jesús Pobre continuaba bajo la administración de Dénia. Zeitgenössisches Zeitalter

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Ein besonderes Merkmal von Jávea-Xàbia basiert auf seine historische Konfrontation mit Dénia. Im Erbfolgekrieg (1704-1714) entschloss sich Dénia zugunsten der Österreicher, und Jávea blieb dem Bourbonen Felipe V treu, weshalb die Stadt Angriffe seitens der Österreicher erlitt. Danach erhielt sie vom ersten Monarchen der bourbonischen Dynastie das Privileg, im Gemeindewappen die Wappenlilie, beziehungsweise zwei gekrönte Ls zu benutzen, wie die der Stadt Valencia, welche die Treue von Jávea-Xàbia symbolisierten. Von nun an gelang es Jávea über zwei Jahrhunderte lang, mehr Einwohner als Dénia zu haben. Zu Zeiten des Französischen Krieges (1810-12) empfing Dénia die napoleonischen Garnisonen, während Dénia ihnen Widerstand leistete. In dieser Epoche erlangte besonders Antonio Catalá großes Ansehen; er wurde als Anführer einer Freischärlergruppe ruhmreich, die häufig die französischen Truppen in diesem Gebiet angriff. Der aus der Rosinennutzung und dem Korinthenhandel hervorgegangene Reichtum wirkte sich vorteilhaft für den Bau von großen Häusern aus, während sich auf dem Land die typischen "riu-raus“ entwickelten, repräsentative Elemente der ländlichen Architektur. Nachdem die Bekämpfung der Piraterie beendet wurde, begann man mit dem Niederreißen der Festungsmauern und erste Vorstädte entstanden. Der vollständige Abriss der Mauern endete 1873. 1878 verfügte Jávea-Xàbia über einen Zoll dritter Klasse, Marinekommandantur und ein Quartier der Guardia Civil, die sechs Nummern beherbergte. Die Ortschaft zählte 941 Gebäude und 6452 Einwohner.

Die lokalen landwirtschaftlichen Produkte waren anfangs Rosinen, Weizen, Seide, Hülsenfrüchte, Obstbäume und Gemüse. Des weiteren widmeten sich viele Bewohner der Schifffahrt und dem Fischfang. Die Politik der Restauration war grundlegend von Parteigängern geprägt. In diesem Sinne ragte Jávea durch seine Bedeutung und den Einfluss seiner Reihenhäupter hervor. Die Relevanz dieser politischen Struktur sollte bis zur II. Republik andauern.    

 


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